Maximilian Filleböck

1932 - 2006

 

Der Werkstoff des Schmiedens ist Baustahl, eine chemische Verbindung von Eisen und Kohlenstoff, früher bekannt unter der Bezeichnung «Schmiedeisen».

Der heutige Schmiedestahl ist St 37 (370N/mm²) mit geringem Kohlenstoffanteil von 0,15% C.

Die Schmiedbarkeit ergibt sich durch die Veränderung des Stahlgefüges. Bei Erwärmung über 723° C tritt eine Gefügeumwandlung ein, d. h. aus kubisch-raum-zentrierten Kristallen werden kubisch-flächen-zentrierte Kristalle. Beim Erkalten bildet sich das Gefüge wieder zurück.

Auf Grund dieser Vorgänge im Stahl gibt es keine Festigkeitsminderung, sondern nur eine Querschnittsminderung durch den Abbrand = Zunder (Zunder ist verbrannte Oberfläche).

Geschmiedete Teile sind fester durch die Verdichtung des Gefüges.

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