Maximilian Filleböck

1932 - 2006

 
 

Das Schmieden ist die älteste Art der Eisenbearbeitung. Schmieden ist das spanlose Verformen des Stahls unter Schlag oder Druck im glühenden Zustand.

Der Liedtext «Schmiede das Eisen so lange es warm ist», sagt es richtig aus, dass der Stahl so lange er warm ist – 800 bis 1000 Grad – schnell mit gezielten Hammerschlägen geformt werden muss. Diese Art nennt man das Freiformschmieden.

Schmiedearbeiten können nur mit Hilfe der alten Arbeitstechniken wie Stauchen, Strecken, Spalten, Lochen, Biegen, Bunden, Verdrehen, Feuerschweißen und Nieten in bestimmte Formen gebracht werden.

Die Verformung (Modellierung) erfolgt also vorwiegend mit dem Schmiedehammer (Gewicht ca. 1,5 kg).

Die hier vorgestellten Arbeiten zeigen neue Schmiedeformen in Anwendung der alten überlieferten Arbeitstechniken. Seit etwa 15 Jahren wurden für die Skulpturen eigene, von Maximilian Filleböck in aufwändigen Arbeitsgängen hergestellte Glasschmelzungen aus Guss- und Antikglas verwendet.

Schmiede das Eisen, solange es warm ist....

„Skulptur ist die Kunst der Buckel und Höhlungen, die Kunst, die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.“

Auguste Rodin, 1840 - 1917, französischer Bildhauer

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